Fundorte (POIs) |
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| hier sind meine Fundorte und viele weitere interessante Orte (POIs) zu den Themen Geologie, Eiszeit, Mittelalter und Museen weltweit zu finden. |
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Die Datenbank umfasst aktuell 53736 Einträge, weshalb man unbedingt die Vorauswahlen (Staat, deutsches Bundesland und die Fundorttypen) mit verwenden sollte. Für Schleswig Holstein sind alle archäologischen Bodendenkmäler (Stand 2020) integriert. Die Nummern der archäologischen Kulturdenkmäler des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein (aKD-ALSH-Nr) sind mit aufgeführt. |
id |
Fundort |
Bemerkungen |
Koordinaten |
Link |
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60160 |
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Archäologischer Wanderweg |
Sonstige
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7304 |
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Archäologischer Wanderweg, Wie eine gigantische Schildkröte wirkt das Großsteingrab Pöppendorf, wenn man sich ihm im Waldhusener Forst nähert. Aber dieses Bild bietet sich erst seit 1843, als die holsteinische Kammer ausgegraben wurde. Bis dahin steckte sie vollständig in einem 4m hohen Grabhügel mit 16 m Durchmesser. Bei der Grabung wurde das Zwickelmauerwerk, das sich zwischen den Tragsteinen befand, leider entfernt.Die Längsseiten weisen je 3 Träger auf, an der südlichen Ecke befindet sich der Eingang, der aus einem Trägerpaar mit kleinem Deckstein gebildet wird. Aus der Kammer liegen drei mächtige Decksteine, von denen der größte 2,8 x 2,4 x 1 m misst. Die Kammer ist innen 4 x 1,7 m groß, außen misst sie 6 x 3,7 m. Einer der Tragsteine scheint neuzeitlich bearbeitet und neu eingefügt worden zu sein. Da der Eingang nicht mittig, sondern versetzt an der Längsseite des Grabes liegt, spricht man von einer holsteinischen Kammer. Insgesamt macht die Kammer einen enorm wuchtigen Eindruck. Rund herum wurde ein Steinkreis aus 59 Findlingen ausgelegt, der die ursprünglichen Ausmaße des Hügels verdeutlichen soll. Bei Grabungen wurden im Grab auch bronzezeitliche und slawische Nachbestattungen gefunden. Seit das Grab 1933 von Sprockhoff dokumentiert wurde, haben sich keine Veränderungen an den Steinen der Kammer ergeben. |
Megalith o.ä.
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60155 |
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Archäologischer Wanderweg, Südlich von Pöppendorf wird die Landschaft durch markante, lange, wallähnliche Hügelzüge, sogenannte Oser, geprägt. Sie verlaufen von Nordost nach Südwest und durchziehen
große Teile des Waldhusener Forstes.
Oser bildeten sich am Ende der Eiszeit beim Abtauen der Gletscher. Das Schmelzwasser floss in mächtigen Tunneln unter dem Eis ab. Gegen Ende der Abtauphase wurde die Menge des
Wassers geringer, und es konnte die Tunnel nicht mehr von mitgeführten Geröllen, Kiesen und Sanden freispülen. So verstopften sie, und es blieben nach vollständigem Abtauen des
Eises die langgestreckten Wallzüge zurück. Sie verlaufen immer rechtwinklig zur Stoßrichtung der Eismassen und den heute noch erkennbaren Endmoränenzügen.
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Sonstige
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60172 |
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Archäologischer Wanderweg |
Sonstige
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31151 |
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Archäologischer Wanderweg, Erhaltungszustand: sehr gut, Etwa 150 m westlich von Pöppendorf (Hansestadt Lübeck, Ortsteil: Kücknitz) liegen die sehr gut erhaltenen Überreste einer slawischen Niederungsburg. Das Bodendenkmal trägt heute den Flurnamen "Pöppendorfer Ringwall". Es handelt sich um einen leicht ovalförmigen Burgwall, der noch einen maximalen Außendurchmesser von bis zu 120 m erreicht. Nach außen ist die Befestigung noch 8 bis 12 m hoch erhalten geblieben. Der baumbestandene Ringwall überragt den höher liegenden Burginnenraum um 3 bis 6 m. Das einzige Zugangstor lag im Nordosten und ist noch heute durch eine markante Wallsenke erkennbar. Die slawischen Erbauer vom Stamm der "Wagrier" suchten sich für die Burg einen flachen Höhenrücken aus, der im Norden, Westen und Osten von einer sumpfartigen Niederung umgeben war. Ganz am Nordende dieses Höhenrückens lag eine natürliche Geländekuppe, die von den Slawen mit einem Ringwall befestigt wurde. Im Norden zur schützenden Niederung war der Burgwall geringer aufgeschüttet gewesen. Ein feindlicher Angriff war durch die Geländesituation auch eher von Süden über den natürlichen Höhenrücken zu erwarten. Zu dieser Seite war der Burgwall am stärksten befestigt und ist dort nach außen noch bis zu 12 m hoch. Interessanterweise konnte man bis heute keinen äußeren Burggra |